Den Frieden brechen
"Im Jahr 2021 wird Nordirland sein hundertjähriges Bestehen feiern, aber der Brexit hat mehr als jedes andere Ereignis in dieser 100-jährigen Geschichte seine Existenz gefährdet. Die Ereignisse seit 2016 haben die politischen Beziehungen innerhalb Nordirlands verkompliziert und die im Zuge des Karfreitagsabkommens von 1998 geschaffenen dezentralen Institutionen weiter destabilisiert.
Die eindringliche Analyse von Feargal Cochrane zeigt, dass der Brexit den Frieden in Nordirland bricht und damit das bedeutendste Ereignis seit der Teilung ist. Endlose Verhandlungen und Ungewissheit haben umstrittene Identitäten wieder in den Vordergrund der politischen Debatte gerückt. Die Grenze, die immer viel mehr war als nur eine Linie auf der Landkarte, ist zu einem existenziellen Identitätsmerkmal geworden und erinnert an die dunklen Tage des gewaltsamen Konflikts.
Dieses aufschlussreiche Buch untersucht, wie und warum die Brexit-Verhandlungen die Politik in Nordirland so destabilisiert und die Tür zu einer gewalttätigen Vergangenheit geöffnet haben."
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Feargal Cochrane ist Teil des IM-Campus-Ausbilderteams. Er war Professor für internationale Konfliktanalyse an der Universität Kent und von 2012-19 Direktor des Conflict Analysis Research Centre (CARC) an der School of Politics and International Relations. Jetzt ist er Senior Research Fellow des CARC und emeritierter Professor.



